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Snooker macht graue Haare
Mai 7th, 2007 , von Stefan PauleweitUm ein vorzeitiges Resümee der Snooker WM zu ziehen: mit Ausnahme eines Snooker, existieren keine "sicheren" Ablagen mehr. Auch klare Führungen im Break oder gar ein komfortabler Vorsprung durch Frames ist völlig unerheblich für den Ausgang des Spiels. Nur warum darf ich ähnliches immer wieder am eigenen Leib erfahren? Da kann man auch mit 30 Punkte vorne liegen (bei meinem Fähigkeiten eine Welt) und gibt den Frame trotzdem ab, wann immer ein Lochversuch daneben ging, die Murmeln blieben als Chance liegen. Snooker ist ein Mentalsport? Wenn ein Pott nicht klappt, soll man sich nicht aufregen und nur an die nächste Chance denken? Psychologisch wirksam soll ja das Ablaufen einer gedachten Linie sein, um neue Konzentration zu finden. Gestern hatte die Linie einen Namen: Äquator...
Naja, das 3:2 mach ich halt beim nächsten mal wieder gut, denn eigentlich habe ich mir nicht viel vorzuwerfen. Mal Abgesehen von der letzten Schwarzen im letzten Frame: Statt die Kugel dünn in die Mitteltasche zu scheiden, segelt die Weiße 0.1mm an der Schwarzen vorbei. Foul, Strafpunkte, Frame weg, Spiel weg. Da träumste Nachts noch von!
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